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Habari bedeutet auf Swahili „Nachricht“ oder „Was geht?“.
Von Generation zu Generation – Stop or Go (on)
Ich schaue in die Runde: fünfzehn Frauen in bunten Kleidern, teils verschleiert, singen mit lauter Stimme und fröhlichem Geist. In manchen Gesichtern sieht man Spuren von Schmerz, aber auch eine Stärke und einen Zusammenhalt, der unübersehbar ist.
Wir betrachten unsere Geschichten und Familienstammbäume: Was wiederholt sich immer wieder? Welche Stärken prägen unsere Familien – und welche zerstörerischen Muster ziehen sich durch die Generationen? Armut, Waisenkind-Mentalität, Alkoholmissbrauch, Flüche… das sind einige der Antworten.
Eine Frau beginnt zu schluchzen. Leise sagt sie: „Evil spirits, my sister – she is still fighting!“ Das ist Nivin (Name geändert). Ich kenne ihre Geschichte. Sie hat Dunkelheit in einer ausgeprägten, wortwörtlich blutrünstigen Form erlebt. Doch Nivin ist eine von denen, die diesen generationsübergreifenden Fluch gestoppt haben – weil sie zu Jesus gelaufen ist. Sie hat uns erlaubt, ihre Geschichte zu teilen – in der Hoffnung, dass sie sichtbar macht, was es bedeutet, in einer Angst- und Machtkultur Jesus zu begegnen.
Einige Frauen trafen nach dem Seminar die Entscheidung: „Mit mir wird dieser Fluch enden. Mit Gottes Hilfe werde ich eine neue Richtung einschlagen!“


Seelsorge – Woche in Mombasa
Meine Kollegin und ich durften eine Woche mit den Leiterinnen der DOA in Mombasa verbringen und gemeinsam eine Healing Group durchführen.
Was ist das? Ein Programm, das vom Trauma Healing Institute entwickelt und in den letzten 15 Jahren in über 153 Nationen kontextualisiert wurde. Es hilft Menschen, die Trauma oder emotionales Leid verarbeiten möchten – aus psychologischer und biblischer Perspektive.
Letzte Woche kamen weltweit Facilitators zusammen, um sich auszutauschen und gegenseitig zu ermutigen! Interessiert? Schau auf die TH Homepage.
On the Road again – USA
David ist derzeit auf einer vierwöchigen USA-Reise (Lisa ist die letzte Woche dazugestoßen), um Partner für die Krankenhausprojekte in Mosambik und im Südsudan zu gewinnen.
Lobai, der südsudanesische Kliniker, den David beraten darf, hat dazu ein kurzes Video aufgenommen, in dem er erzählt, warum ihm dieses Projekt so sehr am Herzen liegt.
Finanzielle Lücken gefüllt!
In unserem letzten Newsletter haben wir von einer finanziellen Lücke berichtet und um weitere Partner gebeten. Wir möchten euch nicht nur von Lücken, sondern auch von den Lückenfüllern erzählen – von Menschen, die Gott gebraucht, um unsere Arbeit hier möglich zu machen.
Wir sind wieder einmal begeistert, wie treu Gott versorgt: Mehr als die Hälfte des Fehlbetrags ist bereits aus Österreich und Deutschland gedeckt! DANKE!
Zudem durften wir die letzte Woche mit Robb und Edra in Augusta, Georgia in USA verbringen. Ihr Engagement und Herz für Weltmission hat uns schon sehr beeindruckt! Wir genossen einige feine Begegnungen mit Geschwistern und Gemeinden. Auch dort hat uns unser Herr weitere Partner geschenkt.
Highlight der letzten Monate
Das größte Highlight war ganz eindeutig das öffentliche „Ja“ zum Herrn: David durfte unsere Tochter an der Taugl taufen, wo ihre engsten Freunde und Familie zusammenkamen! Wir genossen die wunderschönen Tauern in Österreich und kamen als (fast) gesamte Großfamilie (Lisas Seite) zusammen.



DANKBAR
- Noemis klare Glaubensentscheidung
- Finanzielle Versorgung und ermutigende Begegnungen mit verschiedenen Leuten in den USA
- das Interesse 5 Frauen der Frauengruppe in Mombasa weiter in Trauma Healing auszubilden
- Dass unsere Freundin hier in Kijabe sich diese Woche taufen lässt
- Für Schutz bei den vielen Fahrten und Reisen
HOFFNUNGSVOLL
- dass, sich die beiden Krankenhausprojekte weiter gut entwickeln
- dass, sich Menschen die Gott vorbereitet für die Soul Care Retreats im Januar anmelden
- dass, die neuen Kunsttherapiegruppen im CURE Hospital gut starten
- Lizenzierung für Missionsärzte für geplantes Ausbildungskrankenhaus in Mosambik*
*Fundamental für das Projekt sind Verträge mit verschiedenen Regierungsorganen um überhaupt im Gesundheitswesen aktiv sein zu können und insbesondere um Ausrüstung & Materialien zu importieren, Arbeitsgenehmigungen für ausländische Teammitglieder, und Lizenzierung für Absolventen der Fachausbildungen zu bekommen. Eine besondere Herausforderung stellt derzeit die mosambikanische Ärztekammer da – im speziellen die enormen Hürden für alle ausländischen Ärzte. Für unser Projekt könnte das ein Show-Stopper sein. Betet also bitte zusammen mit uns, dass der dortige „Bastoneiro“ (Obmann) berührt wird, um für unsere Teammitglieder einen Weg zu schaffen, damit sie seinem Volk medizinisch und als Fakultät dienen können.
Liebe Grüße aus Kijabe (Damen) und Ohio USA (David),
David & Lisa mit Noemi und Layla