Miners Habari #26

Einen guten Start ins neue Jahr!

Einige von euch wissen, dass dieses Jahr bereits zum sechsten Mal die Soul Care Retreats stattfinden. Für mich ist das ein absolutes Highlight meines Dienstes hier in Kenia, weil ich Gott so offensichtlich am Werk sehe.

Was sind Soul Care Retreats? Im Grunde sind es vier intensive Tage, an denen wir- ein Team von 13 Personen – Menschen aus allen sozioökonomischen Schichten, Nationen und kulturellen Hintergründen einladen, in ihr eigenes Herz zu schauen. Wir arbeiten dabei mit der Metapher des Herzensgartens und dem Gleichnis vom Sämann. In den letzten Jahren waren über 200 Menschen als Teilnehmende involviert, und wir durften viele echte Durchbrüche erleben. Menschen haben Vergebungsprozesse begonnen, Beziehungen wurden wiederhergestellt, und tiefe Heilung von schweren Traumata wurde unterstützt.

Das zweite Retreat fokussiert sich auf die Frage: „Wie kann ich tief verwurzelt in Gottes Liebe leben?“ – ein neues Format, bei dem wir hoffen, dass es die Menschen abholt, die sich nach einem „fruchtbaren Leben“ sehnen.

An dieser Stelle möchte ich mich auch bei allen bedanken, die dafür finanziell gegeben haben. Durch die Subventionen können Menschen kommen, die sonst keinen Zugang zu solchen Angeboten haben.

Wer in den nächsten drei Wochen regelmäßige Gebets-Updates erhalten möchte, kann sich gerne bei Veronika Kramer anmelden (vor_kramer (a) hotmail.com).

Anfang des Jahres habe ich angefangen im örtlichen Kinderkrankenhaus im Chaplaincy Team mitzuhelfen und Trauma Healing & Arts zu integrieren. Die meiste Zeit verbringe ich in der Gruppenarbeit mit den Eltern von Langzeitpatienten (siehe Bild oben rechts).
Im Oktober kamen Trainer des Trauma Healing Institutes zusammen aus aller Welt zusammen um sich auszutauschen. Ich darf nun als SIM – Trauma Healing Coordinator diese wertvolle Arbeit in Kenia vorantreiben. Meine Hoffnung ist, dass mehr Kooperation und effizientere Mentoring Programme entstehen. (105 Ländern haben derzeit aktive Trauma Healing Gruppen! Recht im Bild sind einige der SIM Regional Coordinators zum ersten Mal zusammengekommen)


Highlight der letzten Monate

Im Dezember genossen wir Besuche von Lisas Mama und Davids Schwester (und ihrem Partner). Gemeinsam besuchten wir Lamu Island, wo es sich gefühlt lebt wie im letzten Jahrhundert – eine Insel auf der Esel und Mottorräder, die einzigen Fortbewegungsmittel sind, neben den legendären Segelbooten (Dhow).


DANKBAR

  • Besuch von Lisas Mutter & Davids Schwester
  • Neue Aufgabenbereiche für Lisa bei CURE und Trauma Healing Coordinator

HOFFNUNGSVOLL

  • Schutz für Team und Teilnehmer (der Retreats)
  • offene geistlich Ohren
  • weitere Anmeldungen für das zweite Retreat

Liebe Grüße aus Kijabe,
David & Lisa mit Noemi und Layla